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Tipps für freiwilliges Engagement
Suchen Sie eine Tätigkeit, die für Sie und andere von Nutzen ist, die Sie erfüllt und auch Spaß macht? Hier finden Sie einige
Tipps, die zu einem guten Gelingen Ihres Engagements beitragen können.
Grundsätzliches
- Besuchen Sie zuerst die gewünschte Einrichtung, um sie etwas kennenzulernen und machen Sie Ihre
eigenen Wünsche und Vorstellungen deutlich. Achten Sie darauf, dass Sie sich in der Einrichtung und mit den Mitarbeitern wohlfühlen. Seien Sie dabei ehrlich sich selbst und der Einrichtung gegenüber.
- Fragen Sie nach den Zielen der Einrichtung und prüfen Sie, ob Sie sich dafür einsetzen wollen.
Lassen Sie sich für den Einstieg in ihre freiwillige Tätigkeit ausreichend Zeit.
- Sie können auch eine Probephase vereinbaren, z.B. über vier Wochen, um Arbeitsfeld, Kollegenteam und
Arbeitsklima kennenzulernen und die Zusammenarbeit auszuprobieren.
- Überlegen Sie sich, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Lieber mit weniger Stunden beginnen, die
später immer noch erhöht werden können.
Die ersten Schritte
- Fragen Sie nach einer Aufgabenbeschreibung für Ihre freiwillige Tätigkeit. Konkrete Aufgaben helfen,
einen eigenen Platz in der Einrichtung zu finden. Und sie erleichtern von Beginn an die Zusammenarbeit in der Einrichtung und beugen Missverständnissen vor.
In unserer Ideenbörse finden Sie Anregungen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten. Klären Sie mit der Einrichtung ab, ob und wie Sie Ihre Idee verwirklichen können.
- Gibt es einen festen Ansprechpartner für Freiwillige? Jemand, an den Sie sich wenden können, der Sie
in das Aufgabenfeld einführt und begleitet? Das ist ein wichtiger Grundstein für gute Zusammenarbeit. Vereinbaren Sie regelmässige Gespräche mit dem jeweiligen Ansprechpartner, um sich über die
Anforderungen, das Arbeitsklima, die Zufriedenheit etc. auszutauschen.
Versicherung
- Vergewissern Sie sich von Beginn an, dass Sie als ehrenamtliche Mitarbeiter bei Ihrer Tätigkeit
durch die Einrichtung über eine Unfall-, Haftpflichtversicherung oder Berufsgenossenschaft abgesichert sind! (Rechtliche Fragen)
Kostenerstattung
- Erkundigen Sie sich, ob Ihre Einrichtung anfallende Unkosten übernimmt. Sie engagieren sich
freiwillig und unentgeltlich. Treffen Sie Absprachen mit Ihrer Einrichtung über eventuelle Erstattung von Porto, Fahrt- und Telefonkosten.
Weiterbildung
- Fragen Sie auch nach Fortbildungsangeboten (Termine). Freiwilliges
Engagement bietet viele Möglichkeiten. Zum Beispiel kann es sich positiv auf die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle auswirken.
Zertifikat
- Nützlich kann sein, die Art, Dauer und den Ort der freiwilligen Tätigkeit als Qualifizierung
nachzuweisen. Lassen Sie sich dazu bei bedarf Ihr freiwilliges Engagement schriftlich bestätigen.
Arbeitslos und engagiert?
- Wenn Sie arbeitslos sind und sich ehrenamtlich engagieren, müssen Sie darauf achten, dass Ihr
freiwilliges Engagement (einschliesslich anderer Nebentätigkeiten) ein Zeitbudget von 15 Wochenstunden nicht überschreiten darf (§§ 117-118 SGB III). Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre Bezüge
vom Arbeitsamt gekürzt werden.
Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Freude und Motivation bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit!
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